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	<title>Hutmacher &#8211; HutHaus.ch</title>
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	<description>Hüte und Mützen für Herren mit Stil</description>
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		<title>Der Panamahut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Komminoth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2020 21:40:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Strohhüte]]></category>
		<category><![CDATA[Hutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Hutpflege]]></category>
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		<category><![CDATA[Strohhut]]></category>
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					<description><![CDATA[Alles über Herstellung, Flechtarten, Feinheitsgrade und das Zusammenrollen von Panamahüten Der typische Panamahut ist weiss bis ecru, hat eine breite Krempe und ein schwarzes Band. Das ist zwar korrekt, deckt die unglaubliche Vielfalt von Panamahüten aber bei weitem nicht ab. Ein Panamahut ist auch heute noch Handarbeit Panamahüte sind kein Massenprodukt. Noch heute werden sie in Ecuador, teilweise auch in Mexiko, von Hand hergestellt. Der Herstellungsprozess beginnt mit der Gewinnung des Toquilla-Strohs. Es wird nach dem Trocknen von der Mitte der Krone her nach aussen zur Krempe hin geflochten. Am Ende wird der Krempe wird das Stroh zurückgebunden und überstehendes Material abgeschnitten. Danach braucht der Hut eine ausgiebige Wäsche, je nach gewünschter Farbe auch eine weiter Bleichung.Damit der Panamahut seine endgültige Form erhält, wird er unter Einwirkung von Feuchtigkeit, Druck und Wärme in Metallformen gepresst. Dieser Arbeitsschritt wird meist nicht von den Flechtern ausgeführt, sondern von speziell dafür eingerichteten Manufakturen, die nicht unbedingt in Ecuador liegen müssen. Auch in der Schweiz und in Europa gibt es Hutmanufakturen, die in Ecuador handgeflochtene Rohlinge, sogenannte Hutstumpen, einkaufen und daraus einen Hut fertigen. Von daher ist es durchaus möglich echte Panamahüte in &#8222;Swiss made&#8220; anzutreffen.In einem letzten Schritt wird der Hut garniert. Er erhält ein zierendes Band rund um die Krone und ein weiches Innenband für den Tragekomfort. Toquilla Stroh &#8211; das Material der Panamahüte Panamastroh wird aus den Blättern der Toquillapalme gewonnen. Die Palmen werden von Kleinbauern oder Hutflechtern angebaut und in gepflückt. Die Blattstrünke kommen kurz ins kochende Wasser, um danach im Schatten zu trocknen. Danach werden sie aufgebrochen und die einzelnen Fasern herausgelöst. Mit Schwefeldämpfen werden die einzelnen Fasern danach gebleicht und erneut getrocknet. Farben Panamahüte werden typischerweise in weiss-gebleichter Variante, oder naturefarben bis hellbraun angeboten. Dabei handelt es sich um die natürliche Farbe des Toquillastrohs, resp. um das gebleichte Stroh. Immer beliebter werden aber auch Panamahüte aus gefärbtem Stroh, die in allen Farben des Regenbogens erhältlich sind. Feinheitsgrade bei Panamahüten Verschiedene Feinheitsgrade sollen angeben wie es um die Qualität eines Panamahutes steht. Da das Grad-System nicht genormt ist, ist es aber nicht besonders verlässlich und lässt höchstens innerhalb einer Marke einen Vergleich zu.Auch die Anzahl der Ringe an der Krone (Vueltas) kann nicht wirklich als Qualitätsmerkmal gewertet werden, sind die einzelnen Hüte doch in unterschiedlicher Flechtart hergestellt und haben nicht immer eine gleich hohe Korne.Ein anderes Messsystem vergleicht die Dichter der Fasern pro Quadratzoll.Unabhängig von den Qualitätsangaben der Hersteller gilt, dass ein fein geflochtener Panamahut teuerer ist als einer der aus breiten Toquilla-Fasern gefertigt ist. Flechtarten Da das flechten der Panamahüte auch heute noch grösstenteils Handarbeit ist, gibt es viele verschiedene Flachtarten. Am häufigsten sind aber folgende: Panamahüte rollen oder nicht? Wer schon einmal nach Süd- oder Mittelamerika gereist ist, kennt die viele Strassenhändler und Ladenbesitzer, die einen die Vorzüge der feilgebotenen Panamahüte schmackhaft machen. Einer davon ist, dass man den Hut klein zusammenrollen und in der gleich dazu erhältlichen Schachtel nach Hause transportieren kann.Zu Hause gibt es dann eine böse Überraschung, wenn das schöne Souvenir plötzlich nur noch ein trauriger Haufen Stroh ist.Schuld daran ist nicht etwa eine schlechte Qualität, sondern das trockene europäische Klima. Es trocknet das Panamastroh zu stark aus, sodass der Hut brüchig wird und nach dem Auspacken zu Hause nie mehr in seine ursprüngliche Form zurückfindet. Deshalb lautet die Antwort ganz klar &#8222;Nein&#8220;. Im europäischen Klima kann man Panamahüte nicht rollen. Selbst beim An- und Ablegen des Hutes sollte man Fingerspitzengefühl beweisen, sonst kann er vorne am Kopfteil nämlich brechen. Viele Panamahüte die in Europa endgefertigt werden, sind deshalb mit einer Silikonfuge versehen, die diesen empfindlichen Teil des Hutes vor Brüchen schützt. Panamahüte richtig pflegen Mit der richtigen Pflege kann ein Panamahut Sie über viele Jahre begleiten. Weiter ist auch das Handling im Alltag entscheidend. Herkunft des Panamahutes Ursprünglich stammt der Panamahut aus Ecuador, wo er vor allem in den Stadten Montecristi, Jipijapa und Cuenca hergestellt wird. Aber schon Mitte des 19.Jahrhunderts importierte ein mexikanischer Priester die für Panamahüte benötigten Toquilla-Palmen, sodass Mexiko zweiter wichtiger Hersteller des beliebten Strohhutes ist. Namensherkunft Der Panamahut, der ja eigentlich aus Ecuador stammt, verdankt seinen Namen gleich mehreren Ereignissen. So durften im 19.Jahrhundert Güter aus Südamerika nur über die Zellstelle in Panama in die USA eingeführt werden. Der Panama-Zollstempel wurde jedem Hut aufgedrückt, egal woher er stammte. Weiter trug der US-Präsident Theodore Roosevelt beim Besuch der Panamakanal-Baustelle im 1906 einen Panamahut, das Bild und der Name des Panamahutes gingen um die Welt. Ein Hut als UNESCO Kulturerbe Im Jahr 2012 ist der Panamahut zu einer besonderen Ehre gekommen. Seit daher zählt das flechten von Hüten aus Toquilla-Stroh als immaterielles Kulturerbe. Es ist eine Kunsthandwerk, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Alles über Herstellung, Flechtarten, Feinheitsgrade und das Zusammenrollen von Panamahüten</h2>



<p>Der typische Panamahut ist weiss bis ecru, hat eine breite Krempe und ein schwarzes Band. Das ist
zwar korrekt, deckt die unglaubliche Vielfalt von Panamahüten aber bei weitem
nicht ab. </p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Panamahut ist auch heute noch Handarbeit</h4>



<p>Panamahüte sind kein Massenprodukt. Noch heute werden sie in Ecuador, teilweise auch in Mexiko, von Hand hergestellt. Der Herstellungsprozess beginnt mit der Gewinnung des Toquilla-Strohs. Es wird nach dem Trocknen von der Mitte der Krone her nach aussen zur Krempe hin geflochten. Am Ende wird der Krempe wird das Stroh zurückgebunden und überstehendes Material abgeschnitten. <br>Danach braucht der Hut eine ausgiebige Wäsche, je nach gewünschter Farbe auch eine weiter Bleichung.<br>Damit der Panamahut seine endgültige Form erhält, wird er unter Einwirkung von Feuchtigkeit, Druck und Wärme in Metallformen gepresst.</p>



<p>Dieser Arbeitsschritt wird meist nicht von den Flechtern ausgeführt, sondern von speziell dafür eingerichteten Manufakturen, die nicht unbedingt in Ecuador liegen müssen. Auch in der Schweiz und in Europa gibt es Hutmanufakturen, die in Ecuador handgeflochtene Rohlinge, sogenannte Hutstumpen, einkaufen und daraus einen Hut fertigen. Von daher ist es durchaus möglich echte Panamahüte in &#8222;Swiss made&#8220; anzutreffen.<br>In einem letzten Schritt wird der Hut garniert. Er erhält ein zierendes Band rund um die Krone und ein weiches Innenband für den Tragekomfort.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Toquilla Stroh &#8211; das Material der Panamahüte</h4>



<p>Panamastroh wird aus den Blättern der Toquillapalme gewonnen. Die Palmen werden von Kleinbauern oder Hutflechtern angebaut und in gepflückt. Die Blattstrünke kommen kurz ins kochende Wasser, um danach im Schatten zu trocknen. Danach werden sie aufgebrochen und die einzelnen Fasern herausgelöst. Mit Schwefeldämpfen werden die einzelnen Fasern danach gebleicht und erneut getrocknet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Farben</h4>



<p>Panamahüte werden typischerweise in weiss-gebleichter Variante, oder naturefarben bis hellbraun angeboten. Dabei handelt es sich um die natürliche Farbe des Toquillastrohs, resp. um das gebleichte Stroh. Immer beliebter werden aber auch Panamahüte aus gefärbtem Stroh, die in allen Farben des Regenbogens erhältlich sind.</p>



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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="200" height="200" data-id="1592" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2020/04/Panamahutweiss.jpg" alt="Weisser Panamahut" class="wp-image-1592" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2020/04/Panamahutweiss.jpg 200w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2020/04/Panamahutweiss-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure>



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<h4 class="wp-block-heading">Feinheitsgrade bei Panamahüten</h4>



<p>Verschiedene Feinheitsgrade sollen angeben wie es um die Qualität eines Panamahutes steht. Da das Grad-System nicht genormt ist, ist es aber nicht besonders verlässlich und lässt höchstens innerhalb einer Marke einen Vergleich zu.<br>Auch die Anzahl der Ringe an der Krone (Vueltas) kann nicht wirklich als Qualitätsmerkmal gewertet werden, sind die einzelnen Hüte doch in unterschiedlicher Flechtart hergestellt und haben nicht immer eine gleich hohe Korne.<br>Ein anderes Messsystem vergleicht die Dichter der Fasern pro Quadratzoll.<br>Unabhängig von den Qualitätsangaben der Hersteller gilt, dass ein fein geflochtener Panamahut teuerer ist als einer der aus breiten Toquilla-Fasern gefertigt ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Flechtarten</h4>



<p>Da das flechten der Panamahüte auch heute noch grösstenteils Handarbeit ist, gibt es viele verschiedene Flachtarten. Am häufigsten sind aber folgende:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Brisa: Flechtart mit &#8222;Diamantenmuster&#8220;</li>



<li>Twisted: Panamahüte mit eingeflochtenen Lüftungslöchern, meist in einem attraktiven Muster rund um den Kopf</li>



<li>Cuenca: Flechtart mit dezentem Fischgrat-Muster</li>



<li>Crochet: hier wird der Hut nicht geflochten, sondern gehäckelt</li>



<li>Fancy: Flechterei mit verschiedenfarbigem Stroh</li>
</ul>



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<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="200" data-id="1604" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2020/01/PanamahutFlechtmuster.jpg" alt="Panamahut Flechtmuster" class="wp-image-1604" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2020/01/PanamahutFlechtmuster.jpg 200w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2020/01/PanamahutFlechtmuster-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></figure>
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<div class="wp-block-button aligncenter"><a class="wp-block-button__link has-background wp-element-button" href="https://huthaus.ch/9-panamahut" style="background-color:#d4af37">Panamahüte kaufen</a></div>



<h4 class="wp-block-heading">Panamahüte rollen oder nicht?</h4>



<p>Wer schon einmal nach Süd- oder Mittelamerika gereist ist, kennt die viele Strassenhändler und Ladenbesitzer, die einen die Vorzüge der feilgebotenen Panamahüte schmackhaft machen. Einer davon ist, dass man den Hut klein zusammenrollen und in der gleich dazu erhältlichen Schachtel nach Hause transportieren kann.<br>Zu Hause gibt es dann eine böse Überraschung, wenn das schöne Souvenir plötzlich nur noch ein trauriger Haufen Stroh ist.<br>Schuld daran ist nicht etwa eine schlechte Qualität, sondern das trockene europäische Klima. Es trocknet das Panamastroh zu stark aus, sodass der Hut brüchig wird und nach dem Auspacken zu Hause nie mehr in seine ursprüngliche Form zurückfindet. <br>Deshalb lautet die Antwort ganz klar &#8222;Nein&#8220;. Im europäischen Klima kann man Panamahüte nicht rollen. <br>Selbst beim An- und Ablegen des Hutes sollte man Fingerspitzengefühl beweisen, sonst kann er vorne am Kopfteil nämlich brechen. Viele Panamahüte die in Europa endgefertigt werden, sind deshalb mit einer Silikonfuge versehen, die diesen empfindlichen Teil des Hutes vor Brüchen schützt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Panamahüte richtig pflegen</h4>



<p>Mit der richtigen Pflege kann ein Panamahut Sie über viele Jahre begleiten. Weiter ist auch das Handling im Alltag entscheidend.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>An-/ Ausziehen: Greifen Sie den Panamahut immer seitlich an der Krempe, nicht etwa vorne an der Krone.</li>



<li>Vor Hitze schützen: Lassen Sie den Hut nicht an der Sonne liegen. Vorsicht auch im abgestellten Auto, das sich stark aufheizen kann.</li>



<li>Gelegentlich befeuchten: Ein feiner Zerstäuber oder der Dampf aus der Dusche spenden dem Material Feuchtigkeit.</li>



<li>Nässe vermeiden: Schützen Sie Ihren Panamahut vor Regen und Wasser.</li>



<li>Reinigen: Getrocknete Verschmutzungen entfernt man am besten mit einer Hutbürste. Speckige Innenbänder lassen sich mit einem trockenen Naturschwamm oder Waschbenzin ( an unauffälliger Stelle testen) putzen.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Herkunft des Panamahutes </h4>



<p>Ursprünglich stammt der Panamahut aus Ecuador, wo er vor allem in den Stadten Montecristi, Jipijapa und Cuenca hergestellt wird. Aber schon Mitte des 19.Jahrhunderts importierte ein mexikanischer Priester die für Panamahüte benötigten Toquilla-Palmen, sodass Mexiko zweiter wichtiger Hersteller des beliebten Strohhutes ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Namensherkunft</h4>



<p>Der Panamahut, der ja eigentlich aus Ecuador stammt, verdankt seinen Namen gleich mehreren Ereignissen. <br>So durften im 19.Jahrhundert Güter aus Südamerika nur über die Zellstelle in Panama in die USA eingeführt werden. Der Panama-Zollstempel wurde jedem Hut aufgedrückt, egal woher er stammte. <br>Weiter trug der US-Präsident Theodore Roosevelt beim Besuch der Panamakanal-Baustelle im 1906 einen Panamahut, das Bild und der Name des Panamahutes gingen um die Welt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Hut als UNESCO Kulturerbe</h4>



<p>Im Jahr 2012 ist der Panamahut zu einer besonderen Ehre gekommen. Seit daher zählt das flechten von Hüten aus Toquilla-Stroh als immaterielles Kulturerbe. Es ist eine Kunsthandwerk, das von Generation zu Generation weitergegeben wird.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Strohhut-Herstellung in der Schweiz</title>
		<link>https://huthaus.ch/blog/strohhut-herstellung-schweiz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Komminoth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Nov 2016 19:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Strohhüte]]></category>
		<category><![CDATA[Freiamt Kollektion]]></category>
		<category><![CDATA[Hutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Panamahut]]></category>
		<category><![CDATA[Risa]]></category>
		<category><![CDATA[Strohhut]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei HutHaus.ch finden Sie eine grosse Auswahl an Strohhüten für den Sommer. Einige exklusive Modelle stammen aus Schweizer Produktion, darunter die neue Freiamt Kollektion. Hier erfahren Sie wie Strohhüte in Handarbeit hergestellt werden. [slideshow_deploy id=&#8217;837&#8242;] Das Material Das Ausgangsmaterial für die freiämter Strohhüte ist Weizen- oder Roggenstroh. Damit es in Form gebracht werden kann und beim verarbeiten nicht bricht, wird es gewalzt und zu Borten geflochten. Nähen Die Strohborten werden dann zu einem Hut vernäht. Begonnen wird oben am Kopf in der Mitte und dann wird immer im Kreis herum weitergenäht. Bereits das Nähen ist entscheidend, damit der Hut die gewünschte Form bekommt. Immer wieder wird auf einem Holzmodell nachgeprüft, ob die Form wirklich stimmt. Mit dem Bügeleisen werden einzelne Stellen noch etwas stärker gebogen oder geglättet. Auch wenn es einfach aussehen mag, erfordert das Nähen von Strohhüten viel Erfahrung und Geschick. Julian Huber (im Bild) verrät uns, dass er für seinen ersten Strohhut ganze zwei Wochen gebraucht hat. Heute geht es bedeutend schneller und wir staunen, wie bereits nach wenigen Minuten deutlich zu erkennen ist, dass hier ein Strohhut entsteht, der genau der Grösse und Form des Holzmodells entspricht. Form fixieren Ist der Hut fertig genäht, wird er mit etwas Wasser besprüht und gepresst. Beim Formen der Krempe ist dann wieder Handarbeit gefragt. Der Hut wird kopfüber in einen Holzring gestülpt, der genau die gewünschte Randform hat. Auch hier hilft die Hitze des Dampfbügeleisens die Krempe in die gewünschte Form zu bringen und zu fixieren. Garnieren Der Hut ist jetzt fertig, was noch fehlt ist das Stretch-Innenband, es macht den Hut angenehm zu tragen. Aussen wird ebenfalls ein Band angebracht. Manchmal schlicht, manchmal mehrfarbig, mit Schleife oder weiterer Dekoration, z.B. eine handgeflochtene Strohblume.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Bei HutHaus.ch finden Sie eine grosse Auswahl an Strohhüten für den Sommer. Einige exklusive Modelle stammen aus Schweizer Produktion, darunter die neue Freiamt Kollektion. Hier erfahren Sie wie Strohhüte in Handarbeit hergestellt werden.</h4>
<p>[slideshow_deploy id=&#8217;837&#8242;]</p>
<h3>Das Material</h3>
<p style="text-align: justify;">Das Ausgangsmaterial für die freiämter Strohhüte ist Weizen- oder Roggenstroh. Damit es in Form gebracht werden kann und beim verarbeiten nicht bricht, wird es gewalzt und zu Borten geflochten.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Nähen</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Strohborten werden dann zu einem Hut vernäht. Begonnen wird oben am Kopf in der Mitte und dann wird immer im Kreis herum weitergenäht. Bereits das Nähen ist entscheidend, damit der Hut die gewünschte Form bekommt. Immer wieder wird auf einem Holzmodell nachgeprüft, ob die Form wirklich stimmt. Mit dem Bügeleisen werden einzelne Stellen noch etwas stärker gebogen oder geglättet.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn es einfach aussehen mag, erfordert das Nähen von Strohhüten viel Erfahrung und Geschick. Julian Huber (im Bild) verrät uns, dass er für seinen ersten Strohhut ganze zwei Wochen gebraucht hat. Heute geht es bedeutend schneller und wir staunen, wie bereits nach wenigen Minuten deutlich zu erkennen ist, dass hier ein Strohhut entsteht, der genau der Grösse und Form des Holzmodells entspricht.</p>
<h3>Form fixieren</h3>
<p style="text-align: justify;">Ist der Hut fertig genäht, wird er mit etwas Wasser besprüht und gepresst. Beim Formen der Krempe ist dann wieder Handarbeit gefragt. Der Hut wird kopfüber in einen Holzring gestülpt, der genau die gewünschte Randform hat. Auch hier hilft die Hitze des Dampfbügeleisens die Krempe in die gewünschte Form zu bringen und zu fixieren.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Garnieren</h3>
<p style="text-align: justify;">Der Hut ist jetzt fertig, was noch fehlt ist das Stretch-Innenband, es macht den Hut angenehm zu tragen. Aussen wird ebenfalls ein Band angebracht. Manchmal schlicht, manchmal mehrfarbig, mit Schleife oder weiterer Dekoration, z.B. eine handgeflochtene Strohblume.</p>


<div class="wp-block-button aligncenter"><a class="wp-block-button__link has-background" href="/brand/12-freiamt-kollektion" style="background-color:#d4af37">Freiamt Kollektion ansehen</a></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Strohhüte aus Heimarbeit &#8211; Saaser Museum</title>
		<link>https://huthaus.ch/blog/strohhute-heimarbeit-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Komminoth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 21:07:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Strohhüte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Hutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Strohhut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://huthaus.ch/blog/?p=861</guid>

					<description><![CDATA[In einer Zeit da jeder gute Bürger einen Hut trug, fand die Hutherstellung nicht nur in grossen Fabriken statt. Ursprünglich wurden Kopfbedeckungen in Heimarbeit gefertigt. Besonders in ländlichen Gegenden nahm diese Produktionsform noch lange Zeit einen wichtigen Stellenwert ein. Beim Besuch des vielfältigen Saaser Museums kann man neben vielen anderen Themen auch die Herstellung von Strohhüten entdecken. Ein kurzer Bericht. Das Material Ausgangsmaterial für jeden guten Strohhut sind möglichst gerade Strohhalme ohne Knoten. Auch Rosshaar darf nicht fehlen, es verleiht der Kopfbedeckung mehr Stabilität und Beständigkeit. Es wird ausserdem als &#8222;Faden&#8220; beim Knüpfen oder Nähen gedient haben. Walzen Das sorgfältig in der Sonne getrocknete Material wird in einer Walze geschmeidig gemacht. Nach dem Walzen ist das Stroh beweglich, sodass es sich zu einer schmalen Borte flechten lässt. Diese wiederum hat die nötige Flexibilität, die es braucht um einen Hut herzustellen.  Formen mit der Presse Die Hutform wird einerseits durch die Nahtführung bestimmt, andererseits braucht es eine Presse um dem Hut seine endgültige Form zu verleihen. Für die Verwendung zu Hause ist die abgebildete Presse ideal. Sie ist handlich klein und kann trotzdem genügend Druck erzeugen um den Hut zu formen. Schutz und Schmuck Die fertigen Hüte dienten einerseits als Schmuck während Feierlichkeiten. Andererseits ist ein guter Sonnenschutz gerade in den Bergen unabdingbar. Er schützt vor der starken UV-Strahlung und sieht dabei erst noch gut aus, wie das nebenstehende Bild von einer Gletscherbegehung zeigt. Das Saaser Museum -einen Besuch wert Die gezeigten Bilder wurden alle im Saaser Museum in Saas-Fee aufgenommen. Das Museum bietet auf vier Stockwerken spannende Einblicke in das Leben der Saaser in den vergangenen Jahrhunderten. Die leibevoll nach Themen gestalteten Zimmer des alten Pfarrhauses, die prächtige Sakralkunst im Dachstock und die hochwertigen Fotografien vermitteln ein Gefühl eines glücklichen und arbeitsreichen Lebens. Das Saaser Museum ist auf jeden Fall einen Besuch wert und lässt sich wunderbar mit einer Fahrt zum höchstgelegenen Drehrestaurant der Welt oder einer Wanderung zum Gletschersee kombinieren. Lassen Sie sich von dieser einzigartigen Bergwelt Saas-Fees verzaubern und vergessen Sie Ihre Kopfbedeckung nicht. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">In einer Zeit da jeder gute Bürger einen Hut trug, fand die Hutherstellung nicht nur in grossen Fabriken statt. Ursprünglich wurden Kopfbedeckungen in Heimarbeit gefertigt. Besonders in ländlichen Gegenden nahm diese Produktionsform noch lange Zeit einen wichtigen Stellenwert ein. Beim Besuch des vielfältigen Saaser Museums kann man neben vielen anderen Themen auch die Herstellung von Strohhüten entdecken. Ein kurzer Bericht.</h4>
<h3>Das Material</h3>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-862" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Stroh.jpg" alt="Stroh und Rosshaar" width="25%" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Stroh.jpg 250w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Stroh-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Ausgangsmaterial für jeden guten Strohhut sind möglichst gerade Strohhalme ohne Knoten. Auch Rosshaar darf nicht fehlen, es verleiht der Kopfbedeckung mehr Stabilität und Beständigkeit. Es wird ausserdem als &#8222;Faden&#8220; beim Knüpfen oder Nähen gedient haben.</p>
<h3 style="text-align: right;">Walzen</h3>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="alignright wp-image-863" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Strohwalze.jpg" alt="Alte Strohwalze" width="25%" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Strohwalze.jpg 250w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Strohwalze-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Das sorgfältig in der Sonne getrocknete Material wird in einer Walze geschmeidig gemacht. Nach dem Walzen ist das Stroh beweglich, sodass es sich zu einer schmalen Borte flechten lässt. Diese wiederum hat die nötige Flexibilität, die es braucht um einen Hut herzustellen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"> Formen mit der Presse</h3>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class=" wp-image-864 alignleft" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Hutpresse1.jpg" alt="Hutpresse für den Heimgebrauch" width="25%" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Hutpresse1.jpg 250w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Hutpresse1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Die Hutform wird einerseits durch die Nahtführung bestimmt, andererseits braucht es eine Presse um dem Hut seine endgültige Form zu verleihen. Für die Verwendung zu Hause ist die abgebildete Presse ideal. Sie ist handlich klein und kann trotzdem genügend Druck erzeugen um den Hut zu formen.</p>
<h3 style="text-align: right;">Schutz und Schmuck</h3>
<p style="text-align: justify;"><img decoding="async" class="alignright wp-image-865" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Gletscher.jpg" alt="Wanderung auf dem Gletscher" width="35%" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Gletscher.jpg 250w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2016/08/Gletscher-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" />Die fertigen Hüte dienten einerseits als Schmuck während Feierlichkeiten. Andererseits ist ein guter Sonnenschutz gerade in den Bergen unabdingbar. Er schützt vor der starken UV-Strahlung und sieht dabei erst noch gut aus, wie das nebenstehende Bild von einer Gletscherbegehung zeigt.</p>
<h3>Das Saaser Museum -einen Besuch wert</h3>
<p style="text-align: justify;">Die gezeigten Bilder wurden alle im Saaser Museum in Saas-Fee aufgenommen. Das Museum bietet auf vier Stockwerken spannende Einblicke in das Leben der Saaser in den vergangenen Jahrhunderten. Die leibevoll nach Themen gestalteten Zimmer des alten Pfarrhauses, die prächtige Sakralkunst im Dachstock und die hochwertigen Fotografien vermitteln ein Gefühl eines glücklichen und arbeitsreichen Lebens. Das <a title="Das Saaser Museum" href="http://www.saas-fee.ch/de/aktivitaeten/indoor/">Saaser Museum</a> ist auf jeden Fall einen Besuch wert und lässt sich wunderbar mit einer Fahrt zum höchstgelegenen Drehrestaurant der Welt oder einer Wanderung zum Gletschersee kombinieren.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Lassen Sie sich von dieser einzigartigen Bergwelt Saas-Fees verzaubern und vergessen Sie Ihre <a title="Der grösste Hutshop der Schweiz" href="https://huthaus.ch/">Kopfbedeckung</a> nicht.</h4>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Faustmann Hüte und Mützen</title>
		<link>https://huthaus.ch/blog/faustmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Komminoth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2014 13:13:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filzhüte]]></category>
		<category><![CDATA[Regenhüte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Faustmann]]></category>
		<category><![CDATA[Filzhut]]></category>
		<category><![CDATA[Hut]]></category>
		<category><![CDATA[Hutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Regenhut]]></category>
		<category><![CDATA[Wollfilzhut]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Hut- und Mützenfabrik Faustmann zählt seit zirka einem Jahr zu unseren geschätzten Lieferanten. Mit der guten Qualität, den fairen Preisen und einem modischen Sortiment vermögen die Kopfbedeckungen unsere Kunden zu überzeugen. Gestern haben wir von HutHaus.ch die Produktionsstätte von Faustmann im deutschen Unteregg besucht. Die spannenden Eindrücke möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Die Hutproduktion Von der Wolle bis zum fertigen Hut ist es ein langer Arbeitsprozess. Alleine die Herstellung des Hutstumpens erfordert 60 Arbeistschritte. Die Wolle wird immer wieder gewalkt und gefilzt, bis der fertige Hutstumpen (rechts im Bild) entsteht. Der Stumpen aus Wollfilz wird fertig in der Hutproduktion von Faustmann angeliefert und dort entweder maschinell oder von Hand zu einem Hut verarbeitet. Maschinelle Produktion Unter der Glocke in der Mitte der Maschine wird der Hutstumpen mit Dampf weich und formbar gemacht. Links und rechts davon kann der Hutstumpen eingespannt werden. Unter Zug wird er ein erstes Mal geformt. Nach diesem Arbeitsschritt ist schon zu erahnen, dass hier einmal ein Hut entsteht. Ist der Hutstumpen auf die richtige Grösse gezogen, wird er in der Presse geformt. Damit der Wollfilz beim Pressen nicht verrutscht wird er von Drahtseilen fixiert. &#160; Nach dem Pressen wird der Rand entweder mit einer Maschine oder von Hand abgeschnitten und allenfalls umgenäht. Für jede Hutform und für jede Hutgrösse muss eine andere Metallform in die Presse eingespannt werden. Hier eine kleine Auswahl an Pressformen. Der Hutstumpen und ein fertig geformter Hut im Vergleich. Hier präsentiert von Herrn Markus Faustmann (Geschäftsführer Faustmann Hüte und Mützen e.K.) und Frau Stephanie Komminoth (Inhaberin HutHaus.ch). Ist der Hut fertig geformt kommt er in die Endverarbeitung zum Garnieren. Hier wird das Innenband eingenäht, das dekorative Hutband angebracht und Details wie Ösen, Kinnband oder Ohrenklappen befestigt. Hutherstellung in reiner Handarbeit Herr Gunther Faustmann war so freundlich uns die Kunst der Hutherstellung in reiner Handarbeit zu präsentieren. Der Hutstumpen wird über eine Holzform gezogen. Schnüre halten das Material sicher auf der Form, sodass es beim Trocknen im Ofen nicht verrutscht. Durch die Wärme wird die Hutform fixiert. Das überschüssige Material wird abgeschnitten, der Hut erhält die gewünschte Krempenbreite. Was der Meister innert Sekunden und ohne Anzeichnen (!) erledigt ist nicht so einfach wie es aussieht. Über dem Dampf wird der Hut erhitzt und befeuchtet. Der Einschlag kann jetzt von Hand geformt werden. Voilà! Der Hut ist fertig und wird zu Recht mit Stolz präsentiert. Das Faustmann Sortiment bei HutHaus.ch Bei HutHaus.ch finden Sie eine riesige Auswahl an Hüten und Mützen der Marke Faustmann. Das Sortiment umfasst bisher: Cowboyhüte Mützen Anlasshüte Damenhüte Anlasshüte/ Fascinator Kinderhüte Melonen/ Zylinder Strohhüte Ab Ende März 2014 dürfen Sie sich ausserdem auf folgende Produkte der Marke Faustmann freuen: Regenhüte Jägerhüte Sehen Sie sich im Shop alle Hüte und Mützen von Faustmann an. &#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Die Hut- und Mützenfabrik Faustmann zählt seit zirka einem Jahr zu unseren geschätzten Lieferanten. Mit der guten Qualität, den fairen Preisen und einem modischen Sortiment vermögen die Kopfbedeckungen unsere Kunden zu überzeugen. Gestern haben wir von HutHaus.ch die Produktionsstätte von Faustmann im deutschen Unteregg besucht. Die spannenden Eindrücke möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.</strong></p>
<h3 style="text-align: justify;">Die Hutproduktion</h3>
<p style="text-align: justify;">Von der Wolle bis zum fertigen Hut ist es ein langer Arbeitsprozess. Alleine die Herstellung des Hutstumpens erfordert 60 Arbeistschritte. Die Wolle wird immer wieder gewalkt und gefilzt, bis der fertige Hutstumpen (rechts im Bild) entsteht.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-506" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutstumpenproduktion1.jpg" alt="Die verschiedenen Schritte zur Herstellung von Hüten" width="500" height="168" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutstumpenproduktion1.jpg 500w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutstumpenproduktion1-300x100.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Stumpen aus Wollfilz wird fertig in der Hutproduktion von Faustmann angeliefert und dort entweder maschinell oder von Hand zu einem Hut verarbeitet.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Maschinelle Produktion</h4>
<p style="text-align: justify;">Unter der Glocke in der Mitte der Maschine wird der Hutstumpen mit Dampf weich und formbar gemacht. Links und rechts davon kann der Hutstumpen eingespannt werden. Unter Zug wird er ein erstes Mal geformt. Nach diesem Arbeitsschritt ist schon zu erahnen, dass hier einmal ein Hut entsteht.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-504 aligncenter" style="margin: 10px;" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Vorformmaschine-300x240.jpg" alt="Maschine zum Vorformen von Hutstumpen" width="300" height="240"></p>
<p style="text-align: justify;">Ist der Hutstumpen auf die richtige Grösse gezogen, wird er in der Presse geformt. Damit der Wollfilz beim Pressen nicht verrutscht wird er von Drahtseilen fixiert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-500 aligncenter" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutpresse-229x300.jpg" alt="Hutpresse zum Formen von Hüten" width="229" height="300" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutpresse-229x300.jpg 229w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutpresse.jpg 305w" sizes="auto, (max-width: 229px) 100vw, 229px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Pressen wird der Rand entweder mit einer Maschine oder von Hand abgeschnitten und allenfalls umgenäht.</p>
<p style="text-align: justify;">Für jede Hutform und für jede Hutgrösse muss eine andere Metallform in die Presse eingespannt werden. Hier eine kleine Auswahl an Pressformen.</p>
<p style="text-align: center;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-499 aligncenter" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutformen-300x240.jpg" alt="Hutformen" width="300" height="240" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutformen-300x240.jpg 300w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutformen.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Hutstumpen und ein fertig geformter Hut im Vergleich. Hier präsentiert von Herrn Markus Faustmann (Geschäftsführer Faustmann Hüte und Mützen e.K.) und Frau Stephanie Komminoth (Inhaberin HutHaus.ch).</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-503 aligncenter" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutstumpenundhut.jpg" alt="Eine Hutstumpen und eine fertiger Hut im Vergleich" width="500" height="400" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutstumpenundhut.jpg 500w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutstumpenundhut-300x240.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Ist der Hut fertig geformt kommt er in die Endverarbeitung zum Garnieren. Hier wird das Innenband eingenäht, das dekorative Hutband angebracht und Details wie Ösen, Kinnband oder Ohrenklappen befestigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-498 aligncenter" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Endverarbeitung-300x240.jpg" alt="Nähmaschine zum Garnieren von Hüten." width="300" height="240" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Endverarbeitung-300x240.jpg 300w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Endverarbeitung.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h4 style="text-align: justify;">Hutherstellung in reiner Handarbeit</h4>
<p style="text-align: justify;">Herr Gunther Faustmann war so freundlich uns die Kunst der Hutherstellung in reiner Handarbeit zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-516 aligncenter" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Trocknen-300x240.jpg" alt="Hüte im Ofen zum Trocknen" width="300" height="240" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Trocknen-300x240.jpg 300w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Trocknen.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der Hutstumpen wird über eine Holzform gezogen. Schnüre halten das Material sicher auf der Form, sodass es beim Trocknen im Ofen nicht verrutscht. Durch die Wärme wird die Hutform fixiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Das überschüssige Material wird abgeschnitten, der Hut erhält die gewünschte Krempenbreite. Was der Meister innert Sekunden und ohne Anzeichnen (!) erledigt ist nicht so einfach wie es aussieht.</p>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-515" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Randschneiden-300x240.jpg" alt="Der Rand eines Hutes wird abgeschnitten" width="300" height="240" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Randschneiden-300x240.jpg 300w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Randschneiden.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Über dem Dampf wird der Hut erhitzt und befeuchtet. Der Einschlag kann jetzt von Hand geformt werden.<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-517" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutformenmitdampf-300x240.jpg" alt="Hut mit Dampf formen" width="300" height="240" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutformenmitdampf-300x240.jpg 300w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/Hutformenmitdampf.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="text-align: justify;">Voilà! Der Hut ist fertig und wird zu Recht mit Stolz präsentiert.<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-514" src="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/HutmachermitHut.jpg" alt="Fertig geformter Hut" width="303" height="400" srcset="https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/HutmachermitHut.jpg 303w, https://huthaus.ch/blog/wp-content/uploads/2014/03/HutmachermitHut-227x300.jpg 227w" sizes="auto, (max-width: 303px) 100vw, 303px" /></p>
<h3 style="text-align: justify;">Das Faustmann Sortiment bei HutHaus.ch</h3>
<p>Bei HutHaus.ch finden Sie eine riesige Auswahl an Hüten und Mützen der Marke Faustmann. Das Sortiment umfasst bisher:</p>
<ul>
<li>Cowboyhüte</li>
<li>Mützen</li>
<li>Anlasshüte</li>
<li>Damenhüte</li>
<li>Anlasshüte/ Fascinator</li>
<li>Kinderhüte</li>
<li>Melonen/ Zylinder</li>
<li>Strohhüte</li>
</ul>
<p>Ab Ende März 2014 dürfen Sie sich ausserdem auf folgende Produkte der Marke Faustmann freuen:</p>
<ul>
<li>Regenhüte</li>
<li>Jägerhüte</li>
</ul>
<p>Sehen Sie sich im Shop alle Hüte und Mützen von <a title="Faustmann Hüte im Schweizer Hutshop" href="https://huthaus.ch/3_faustmann-germany">Faustmann</a> an.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Beruf des Hutmachers</title>
		<link>https://huthaus.ch/blog/hutmacher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Stephanie Komminoth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2014 21:06:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regenhüte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Filzhut]]></category>
		<category><![CDATA[Hutmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Regenhut]]></category>
		<category><![CDATA[Zylinder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://huthaus.ch/blog/?p=446</guid>

					<description><![CDATA[Immer mehr Gegenstände des Alltags werden rein maschinell hergestellt. Nicht so Hüte und Mützen! Noch heute steckt in jeder Kopfbedeckung viel Handarbeit. Deshalb stellen wir Ihnen hier den Beruf des Hutmachers und der Modistin vor. Der Beruf des Hutmachers existiert seit Jahrhunderten. So finden sich bereits im Jahr 1363 erste Dokumentationen von Hutmacherzünften. Denn die Arbeit des Hutmachers ist ein echter Handwerkerberuf. Zwar unterstützen Pressen den Hutmacher beim Formen der Hüte, aber der grösstet Teil der Arbeit wird immer noch von Hand verrichtet. Die Arbeitsschritte bis zum fertigen Hut Um einen Hut herzustellen braucht man einen Hutstumpen. Bei Filzhüten wird der Stumpen aus Tierhaaren oder Wolle gefilzt. Der Stumpen von Strohhüten wird von Hand geflochten. Der Hutmacher hat mit diesen Arbeitsschritten aber kaum etwas zu tun. Die meisten Hutwerkstätten kaufen ihre Stumpen von spezialisierten Herstellern ein. Der Hutmacher zieht den Hutstumpen über eine Form aus Holz oder Metall und presst den Filz- oder Strohstumpen mit einer Maschine im mehreren Schritten in die gewünschte Form. Anschliessend ist der Hut schon als solchen erkennbar. Der Rand des Hutes wird ebenfalls mit Druck geformt, geschnitten und allenfalls umgeklappt und vernäht. Filzhüte werden danach noch mit&#160; Schleifpapier aufgerauht. Die abstehenden Haare werden danach mit einer Schärmaschine in die richtige Länge geschnitten. Mit einer Bürste reinigt der Hutmacher den nun fertigen Hut. Das einzige was noch fehlt ist die Garnitur. Je nach Hutmodell wird ein Stoff- oder Lederband angenäht, ein Innenband angebracht und Verzierungen wie Federn oder Embleme angesteckt. Das anbirigen der Garnitur wird häufig von speziell ausgebildeten Schneiderinnen oder Modistinnen übernommen. Der Beruf der Modistin Die Modistin ist das weibliche Pendent zum Hutmacher. Zwar steht die Ausbildung zur Bekleidungsgestalter/in Fachrichtung Modisterei auch Männern offen, gewählt wird er jedoch meistens von Frauen. Das liegt vielleicht auch daran, dass Modistinnen Hüte für Damen fertigen und dabei viel mit Nadel und Faden arbeiten. Sie garnieren Hüte mit hübschen Federn, Bändern und Stoffen wie z.B. Tüll, oder nähen die Hüte gleich selber. Modistinnen stellen wie der Hutmacher auch Filzhüte her, allerdings nicht mit Hilfe von grossen Pressen, sondern ausschliesslich von Hand. Die fertig zugekauften Hutstumpen lassen sich mit Hilfe von Dampf weich machen und über einer Holzform zum Hut formen. Für wen arbeiten Hutmacher? Für Hutmacher gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für wen Sie arbeiten: In einer Hutfabrik: Zusammen mit andern Hutmachern, Modistinnen oder Schneiderinnen werden hier grössere Mengen an Hüten produziert und an Detailhändler verkauft. Im Theater: Für Aufführungen brauchen Theater immer wieder spezielle, individuelle Kopfbedeckungen. Selbständigkeit: Hutmacher oder Modistinnen machen sich häufig selbständig. Sie produzieren Hüte und Mützen und verkaufen diese im angeschlossenen, eigenen Geschäft. Suchen Sie einen Hutmacher für Sonderanfertigungen? Zögern Sie nicht uns für Ihre individuellen Hüte und Mützen zu kontaktieren!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: justify;">Immer mehr Gegenstände des Alltags werden rein maschinell hergestellt. Nicht so Hüte und Mützen! Noch heute steckt in jeder Kopfbedeckung viel Handarbeit. Deshalb stellen wir Ihnen hier den Beruf des Hutmachers und der Modistin vor.</h4>
<p style="text-align: justify;">Der Beruf des Hutmachers existiert seit Jahrhunderten. So finden sich bereits im Jahr 1363 erste Dokumentationen von Hutmacherzünften. Denn die Arbeit des Hutmachers ist ein echter Handwerkerberuf. Zwar unterstützen Pressen den <a title="Sonderanfertigungen vom Hutmacher" href="https://huthaus.ch/blog/sonderanfertigung/">Hutmacher</a> beim Formen der Hüte, aber der grösstet Teil der Arbeit wird immer noch von Hand verrichtet.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Die Arbeitsschritte bis zum fertigen Hut</h3>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Um einen Hut herzustellen braucht man einen Hutstumpen. Bei <a title="Mehr Infiormationen über Filzhüte" href="https://huthaus.ch/blog/tag/filzhut/">Filzhüten</a> wird der Stumpen aus Tierhaaren oder Wolle gefilzt. Der Stumpen von Strohhüten wird von Hand geflochten. Der Hutmacher hat mit diesen Arbeitsschritten aber kaum etwas zu tun. Die meisten Hutwerkstätten kaufen ihre Stumpen von spezialisierten Herstellern ein.</li>
<li>Der Hutmacher zieht den Hutstumpen über eine Form aus Holz oder Metall und presst den Filz- oder Strohstumpen mit einer Maschine im mehreren Schritten in die gewünschte Form. Anschliessend ist der Hut schon als solchen erkennbar.</li>
<li>Der Rand des Hutes wird ebenfalls mit Druck geformt, geschnitten und allenfalls umgeklappt und vernäht.</li>
<li>Filzhüte werden danach noch mit&nbsp; Schleifpapier aufgerauht. Die abstehenden Haare werden danach mit einer Schärmaschine in die richtige Länge geschnitten.</li>
<li>Mit einer Bürste reinigt der Hutmacher den nun fertigen Hut. Das einzige was noch fehlt ist die Garnitur. Je nach Hutmodell wird ein Stoff- oder Lederband angenäht, ein Innenband angebracht und Verzierungen wie Federn oder Embleme angesteckt.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Das anbirigen der Garnitur wird häufig von speziell ausgebildeten Schneiderinnen oder Modistinnen übernommen.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Der Beruf der Modistin</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Modistin ist das weibliche Pendent zum Hutmacher. Zwar steht die Ausbildung zur Bekleidungsgestalter/in Fachrichtung Modisterei auch Männern offen, gewählt wird er jedoch meistens von Frauen. Das liegt vielleicht auch daran, dass Modistinnen Hüte für Damen fertigen und dabei viel mit Nadel und Faden arbeiten. Sie garnieren Hüte mit hübschen Federn, Bändern und Stoffen wie z.B. Tüll, oder nähen die Hüte gleich selber. Modistinnen stellen wie der Hutmacher auch Filzhüte her, allerdings nicht mit Hilfe von grossen Pressen, sondern ausschliesslich von Hand. Die fertig zugekauften Hutstumpen lassen sich mit Hilfe von Dampf weich machen und über einer Holzform zum Hut formen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Für wen arbeiten Hutmacher?</h3>
<p style="text-align: justify;">Für Hutmacher gibt es unterschiedliche Möglichkeiten für wen Sie arbeiten:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>In einer Hutfabrik: Zusammen mit andern Hutmachern, Modistinnen oder Schneiderinnen werden hier grössere Mengen an Hüten produziert und an Detailhändler verkauft.</li>
<li>Im Theater: Für Aufführungen brauchen Theater immer wieder spezielle, individuelle Kopfbedeckungen.</li>
<li>Selbständigkeit: Hutmacher oder Modistinnen machen sich häufig selbständig. Sie produzieren Hüte und Mützen und verkaufen diese im angeschlossenen, eigenen Geschäft.</li>
</ul>
<h4 style="text-align: justify;">Suchen Sie einen Hutmacher für Sonderanfertigungen? Zögern Sie nicht uns für Ihre individuellen Hüte und Mützen zu <a title="Kontaktangaben und Kontaktformular von Schweizer Hutshop" href="https://huthaus.ch/kontakt">kontaktieren</a>!</h4>
<p style="text-align: justify;">
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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