{"id":446,"date":"2014-02-08T23:06:42","date_gmt":"2014-02-08T21:06:42","guid":{"rendered":"http:\/\/huthaus.ch\/blog\/?p=446"},"modified":"2022-08-07T12:29:49","modified_gmt":"2022-08-07T10:29:49","slug":"hutmacher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/huthaus.ch\/blog\/hutmacher\/","title":{"rendered":"Der Beruf des Hutmachers"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"text-align: justify;\">Immer mehr Gegenst\u00e4nde des Alltags werden rein maschinell hergestellt. Nicht so H\u00fcte und M\u00fctzen! Noch heute steckt in jeder Kopfbedeckung viel Handarbeit. Deshalb stellen wir Ihnen hier den Beruf des Hutmachers und der Modistin vor.<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Beruf des Hutmachers existiert seit Jahrhunderten. So finden sich bereits im Jahr 1363 erste Dokumentationen von Hutmacherz\u00fcnften. Denn die Arbeit des Hutmachers ist ein echter Handwerkerberuf. Zwar unterst\u00fctzen Pressen den <a title=\"Sonderanfertigungen vom Hutmacher\" href=\"https:\/\/huthaus.ch\/blog\/sonderanfertigung\/\">Hutmacher<\/a> beim Formen der H\u00fcte, aber der gr\u00f6sstet Teil der Arbeit wird immer noch von Hand verrichtet.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Die Arbeitsschritte bis zum fertigen Hut<\/h3>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Um einen Hut herzustellen braucht man einen Hutstumpen. Bei <a title=\"Mehr Infiormationen \u00fcber Filzh\u00fcte\" href=\"https:\/\/huthaus.ch\/blog\/tag\/filzhut\/\">Filzh\u00fcten<\/a> wird der Stumpen aus Tierhaaren oder Wolle gefilzt. Der Stumpen von Strohh\u00fcten wird von Hand geflochten. Der Hutmacher hat mit diesen Arbeitsschritten aber kaum etwas zu tun. Die meisten Hutwerkst\u00e4tten kaufen ihre Stumpen von spezialisierten Herstellern ein.<\/li>\n<li>Der Hutmacher zieht den Hutstumpen \u00fcber eine Form aus Holz oder Metall und presst den Filz- oder Strohstumpen mit einer Maschine im mehreren Schritten in die gew\u00fcnschte Form. Anschliessend ist der Hut schon als solchen erkennbar.<\/li>\n<li>Der Rand des Hutes wird ebenfalls mit Druck geformt, geschnitten und allenfalls umgeklappt und vern\u00e4ht.<\/li>\n<li>Filzh\u00fcte werden danach noch mit&nbsp; Schleifpapier aufgerauht. Die abstehenden Haare werden danach mit einer Sch\u00e4rmaschine in die richtige L\u00e4nge geschnitten.<\/li>\n<li>Mit einer B\u00fcrste reinigt der Hutmacher den nun fertigen Hut. Das einzige was noch fehlt ist die Garnitur. Je nach Hutmodell wird ein Stoff- oder Lederband angen\u00e4ht, ein Innenband angebracht und Verzierungen wie Federn oder Embleme angesteckt.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das anbirigen der Garnitur wird h\u00e4ufig von speziell ausgebildeten Schneiderinnen oder Modistinnen \u00fcbernommen.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Der Beruf der Modistin<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Modistin ist das weibliche Pendent zum Hutmacher. Zwar steht die Ausbildung zur Bekleidungsgestalter\/in Fachrichtung Modisterei auch M\u00e4nnern offen, gew\u00e4hlt wird er jedoch meistens von Frauen. Das liegt vielleicht auch daran, dass Modistinnen H\u00fcte f\u00fcr Damen fertigen und dabei viel mit Nadel und Faden arbeiten. Sie garnieren H\u00fcte mit h\u00fcbschen Federn, B\u00e4ndern und Stoffen wie z.B. T\u00fcll, oder n\u00e4hen die H\u00fcte gleich selber. Modistinnen stellen wie der Hutmacher auch Filzh\u00fcte her, allerdings nicht mit Hilfe von grossen Pressen, sondern ausschliesslich von Hand. Die fertig zugekauften Hutstumpen lassen sich mit Hilfe von Dampf weich machen und \u00fcber einer Holzform zum Hut formen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr wen arbeiten Hutmacher?<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr Hutmacher gibt es unterschiedliche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr wen Sie arbeiten:<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>In einer Hutfabrik: Zusammen mit andern Hutmachern, Modistinnen oder Schneiderinnen werden hier gr\u00f6ssere Mengen an H\u00fcten produziert und an Detailh\u00e4ndler verkauft.<\/li>\n<li>Im Theater: F\u00fcr Auff\u00fchrungen brauchen Theater immer wieder spezielle, individuelle Kopfbedeckungen.<\/li>\n<li>Selbst\u00e4ndigkeit: Hutmacher oder Modistinnen machen sich h\u00e4ufig selbst\u00e4ndig. Sie produzieren H\u00fcte und M\u00fctzen und verkaufen diese im angeschlossenen, eigenen Gesch\u00e4ft.<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Suchen Sie einen Hutmacher f\u00fcr Sonderanfertigungen? Z\u00f6gern Sie nicht uns f\u00fcr Ihre individuellen H\u00fcte und M\u00fctzen zu <a title=\"Kontaktangaben und Kontaktformular von Schweizer Hutshop\" href=\"https:\/\/huthaus.ch\/kontakt\">kontaktieren<\/a>!<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Gegenst\u00e4nde des Alltags werden rein maschinell hergestellt. Nicht so H\u00fcte und M\u00fctzen! Noch heute steckt in jeder Kopfbedeckung viel Handarbeit. Deshalb stellen wir Ihnen hier den Beruf des Hutmachers und der Modistin vor. Der Beruf des Hutmachers existiert seit Jahrhunderten. So finden sich bereits im Jahr 1363 erste Dokumentationen von Hutmacherz\u00fcnften. Denn die Arbeit des Hutmachers ist ein echter Handwerkerberuf. Zwar unterst\u00fctzen Pressen den Hutmacher beim Formen der H\u00fcte, aber der gr\u00f6sstet Teil der Arbeit wird immer noch von Hand verrichtet. Die Arbeitsschritte bis zum fertigen Hut Um einen Hut herzustellen braucht man einen Hutstumpen. Bei Filzh\u00fcten wird der Stumpen aus Tierhaaren oder Wolle gefilzt. Der Stumpen von Strohh\u00fcten wird von Hand geflochten. Der Hutmacher hat mit diesen Arbeitsschritten aber kaum etwas zu tun. Die meisten Hutwerkst\u00e4tten kaufen ihre Stumpen von spezialisierten Herstellern ein. Der Hutmacher zieht den Hutstumpen \u00fcber eine Form aus Holz oder Metall und presst den Filz- oder Strohstumpen mit einer Maschine im mehreren Schritten in die gew\u00fcnschte Form. Anschliessend ist der Hut schon als solchen erkennbar. Der Rand des Hutes wird ebenfalls mit Druck geformt, geschnitten und allenfalls umgeklappt und vern\u00e4ht. Filzh\u00fcte werden danach noch mit&nbsp; Schleifpapier aufgerauht. Die abstehenden Haare werden danach mit einer Sch\u00e4rmaschine in die richtige L\u00e4nge geschnitten. Mit einer B\u00fcrste reinigt der Hutmacher den nun fertigen Hut. Das einzige was noch fehlt ist die Garnitur. Je nach Hutmodell wird ein Stoff- oder Lederband angen\u00e4ht, ein Innenband angebracht und Verzierungen wie Federn oder Embleme angesteckt. Das anbirigen der Garnitur wird h\u00e4ufig von speziell ausgebildeten Schneiderinnen oder Modistinnen \u00fcbernommen. Der Beruf der Modistin Die Modistin ist das weibliche Pendent zum Hutmacher. Zwar steht die Ausbildung zur Bekleidungsgestalter\/in Fachrichtung Modisterei auch M\u00e4nnern offen, gew\u00e4hlt wird er jedoch meistens von Frauen. Das liegt vielleicht auch daran, dass Modistinnen H\u00fcte f\u00fcr Damen fertigen und dabei viel mit Nadel und Faden arbeiten. Sie garnieren H\u00fcte mit h\u00fcbschen Federn, B\u00e4ndern und Stoffen wie z.B. T\u00fcll, oder n\u00e4hen die H\u00fcte gleich selber. Modistinnen stellen wie der Hutmacher auch Filzh\u00fcte her, allerdings nicht mit Hilfe von grossen Pressen, sondern ausschliesslich von Hand. Die fertig zugekauften Hutstumpen lassen sich mit Hilfe von Dampf weich machen und \u00fcber einer Holzform zum Hut formen. F\u00fcr wen arbeiten Hutmacher? F\u00fcr Hutmacher gibt es unterschiedliche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr wen Sie arbeiten: In einer Hutfabrik: Zusammen mit andern Hutmachern, Modistinnen oder Schneiderinnen werden hier gr\u00f6ssere Mengen an H\u00fcten produziert und an Detailh\u00e4ndler verkauft. Im Theater: F\u00fcr Auff\u00fchrungen brauchen Theater immer wieder spezielle, individuelle Kopfbedeckungen. Selbst\u00e4ndigkeit: Hutmacher oder Modistinnen machen sich h\u00e4ufig selbst\u00e4ndig. Sie produzieren H\u00fcte und M\u00fctzen und verkaufen diese im angeschlossenen, eigenen Gesch\u00e4ft. Suchen Sie einen Hutmacher f\u00fcr Sonderanfertigungen? 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